Donnerstag, 23. Mai 2013
Über Meere
srdan majstorovic, 12:06h
Über Meere
Ich laufe an einer Kante, an einer harten Kante die sich in meinem Kopf befindet. Ein Wunder ist das nie gewesen. Es ist ein Weg der Brüche, ein Weg des kaputtseins, ein Weg durch die toten Felder Bosniens.
Ich sehe die Häuser, zerstört und menschenleer. Die Wände, stille Zeugen einer Zeit die meine Seele angegriffen hat, eine Zeit die mich fast zerstört hat. Das Land gibt es nicht mehr, es wurde getötet, getötet von der Kultur des anderseins. Religion, ein Marschbefehl ins Unheil.
All die sinnlosen Wunden, all die Irrenhäuser die jetzt voll sind weil die Menschen nicht mehr begreifen können was sie erlebt haben. All die Ärzte die ohne Hoffnung sind zu heilen.
Vergessen kannst du nur wenn du in der Erde liegst, dort wo deine Schwestern und Brüder ihre traurigen Lieder singen.
Ich laufe an einer Kante, an einer harten Kante die sich in meinem Kopf befindet. Ein Wunder ist das nie gewesen. Es ist ein Weg der Brüche, ein Weg des kaputtseins, ein Weg durch die toten Felder Bosniens.
Ich sehe die Häuser, zerstört und menschenleer. Die Wände, stille Zeugen einer Zeit die meine Seele angegriffen hat, eine Zeit die mich fast zerstört hat. Das Land gibt es nicht mehr, es wurde getötet, getötet von der Kultur des anderseins. Religion, ein Marschbefehl ins Unheil.
All die sinnlosen Wunden, all die Irrenhäuser die jetzt voll sind weil die Menschen nicht mehr begreifen können was sie erlebt haben. All die Ärzte die ohne Hoffnung sind zu heilen.
Vergessen kannst du nur wenn du in der Erde liegst, dort wo deine Schwestern und Brüder ihre traurigen Lieder singen.
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