Montag, 8. April 2013
Weltoffen
Weltoffen

Sie geben sich den guten Dingen hin. Sie mit dem Licht der Zeit, sie die wandeln ohne zu gehen. Man fesselt sie, trägt sie durch die Gegend und erschließt ihnen die bunte Welt.
Nichts als Tote Straßen. Bosnien ist nichts als Tote Straßen. Links und Rechts davon Häuser auf zwei Wasser, Gärten mit prallen Pflaumen und Menschen die sich durchschlagen. Bosnien ist wie die Hölle nur in schlimm, dort lebt der Krieg in den Gedanken der Menschen weiter. Dort dreht sich alles um den Tag, Pläne sind nicht drin, keiner macht in Bosnien Pläne.
Sie gehen durch die Gärten, lassen sich von der Natur verwöhnen, sie lassen die Sonne in ihren Kopf. Und trotzdem ist der Klang des Kriegs immer irgendwie da. Er heult in den Schluchten und jagt durch die Häuser der Menschen. Er treibt sein Unwesen, zerfrisst ganze Seelen mit seinem eisigen Hauch, er bricht die Herzen, führte ein Messer durch Linien und er trennt immer noch Nachbarn.
Bosnien ist Masse. Masse die ihre Bewegung nicht kontrollieren kann. Ein Knall folgt auf den nächsten.
Tragt mich raus in die Sonne, ein letztes Mal will ich diese Straßen sehen und dann aufgeben.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 7. April 2013
Wüsten
Wüsten

Eine entfernte Weite. Ein Raum, ein wirklicher Raum. Meine Mutter läuft durch die Steppe, sie sieht sich nicht um, durch Dornen und schreckliche Büsche. Mein Vater läuft ein Stück hinter ihr, der Sonne entgegen, ihr entgegen. Man sieht Wasser, kalt und rein. Mücken in der Luft. Es ist nicht trocken, es ist so wie meine Eltern es wollten: Hitze. Und ich, ein Sohn, ein Gedanke, ein Mensch der seine Arbeit tut. Aufstehen und laufen, den Arsch aus der Tür bekommen. Zwei Menschen, immer Zwei.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 6. April 2013
Bauwerke
Bauwerke

Der Glanz stirbt. Alles in einem Fluss der sich auf den Seelen erbricht. Die Rotten laufen in gutem Schritt, sie halten Tempo, eine Wand aus Hölzernen Gedanken. Vogel müsste man sein, über den Köpfen kreisen und lachen, lachen über das was die Gestalten auf der Oberfläche der Erde machen. Man müsste sie anspucken und ihn zeigen wo Style beginnt. Mann müsste ihnen die Spiegel auf die Köpfe werfen und ihnen sagen "schaut ihr Maden, ihr habt Monster gemacht, ihr die ihr so viel denkt habt Monster gemacht". Die Vögel, sie steigen auf und suchen ihr Glück aber der Mensch ist eine Maschine die überall seine Spuren hinterlässt.
Die Funktion der Körper, das Robuste Gesicht des Geldes, das Ding aller Dinge. Welten die zerbrechen, ungewisse Zukunftsbilder. Millionen in Städten, blutende Natur, Tiere ohne Gesicht.
Wir die die großen Denker sind suchen nach Isolation, nach neuen Bildern einer anderen Ordnung und doch ist diese andere Ordnung immer der Gleiche und unbestellte Gedankenacker wie zuvor. Menschen im Fall.

... link (0 Kommentare)   ... comment