Mittwoch, 3. April 2013
Ein Kunstwerk
Ein Kunstwerk

Links der Abgrund. Rechts ein Eimer Wasser. Eine harte Melodie spuckt mich an. Ich sehe Mozart, sehe sein kaputtes Bein. Hinter ihm eine Militärische Macht, sie marschieren zum Klang seiner Träume. Illusionen und Gebete, sie stehen immer wieder auf, sie sehen immer wieder gleich aus, sie sind die Rätsel der Menschlichen Gefühlsstränge. Die Berge haben Angst, die Melodie jagt über die Kämme hinweg und steigt zum Himmel auf. Die Sonne, die Wucht der Wärme, grenzenloser Schweiß und das arbeiten der Läufe. Mozart für die Soldaten, in die Nacht und durch das wilde Zucken des Kriegs. Hier zerbricht man die jungen Menschen mit den Melodien in Eimern. Ein General aus Stein, ein Gott im Gewand eines Kindes, auf leisen Beinchen im Tag, ein Opfer wie ein Lamm an Ostern nur in Mensch. Die Gedanken leuchten auf den Grabsteinen.

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